3.3.2026 | Gespräch mit Verlegerin Lisette Buchholz
Zeit und Ort: Di 3.3.2026, 16:00 Uhr an der Uni Tampere, Zentralcampus, Gebäude Pinni B, Raum B 4116.
Moderation: Prof. em. Dr. h.c. mult. Andreas F. Kelletat
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Bei Besuch von größeren Gruppen bitte mit Anmeldung.

Lisette Buchholz_(c)_Barbara Straube
Seit 1983 führt Lisette Buchholz aus Mannheim den persona-Verlag, einen kleinen, unabhängigen Verlag mit Sitz in Mannheim, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, verschollene Exilliteratur deutscher Sprache aus der Zeit von 1933
bis 1945 zu verlegen und bekannt zu machen. Bereits während ihres Slawistik-Studiums in den 1970ern erwachte auf Reisen durch Osteuropa Buchholz‘ Interesse für literarische Texte, die sich mit den Themen Krieg, Exil, Gewaltherrschaft, Völkermord und Widerstand sowie deren Folgen auseinandersetzen.
Seit Gründung des Verlags sind bei nah 50 Buchtitel von Schreibenden aus 13 Ländern erschienen, manche davon in mehrfacher Auflage. Zuletzt erschien im Herbst 2025 der Lyrikband An die Deutschen von Juliette Pary, 1946 von einer jüdischen Exil Autorin in Paris verfasst, deren auf wühlende Verse nun endlich einem Lesepublikum zugänglich gemacht
wurden.
Zu Finnland pflegt Lisette Buchholz eine ganz besondere Beziehung: Das Schuljahr 1982/83 verbrachte sie als Goethe-Lehrerin in Rovaniemi. Außerdem hat sie mit Kirsti Paltto und Heidi Köngäs bereits zwei finnische Autorinnen verlegt.
Weitere Infos: www.personaverlag.de > Neuerscheinungen
Kurzportrait: Lisette Buchholz
